Gemeinschaftspraxis Dr. med. A. Rosenthal, Dr. med. B. Schubert
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Arthroskopische Operationen

Unter einer Arthroskopie bzw. arthroskopischen Operation versteht man eine Gelenkspiegelung bzw. einen arthroskopisch durchgeführten operativen Eingriff. Eine solche Gelenkspiegelung führen wir routinemäßig am Schultergelenk, Ellenbogengelenk, Kniegelenk und oberen Sprunggelenk unter Narkose in unserer Orthopädiepraxis/Praxisklinik durch.

Bei der Gelenkspiegelung wird eine Optik (Arthroskop) in das Gelenk eingeführt und der Gelenkinnenraum mittels einer Kamera auf einem Bildschirm dargestellt. Hierzu wird das Gelenk mit einer Spülflüssigkeit aufgefüllt. Über einen zweiten Schnitt (jeweils ca. 8mm große Hautinzisionen) setzt der Operateur unterschiedliche Operationsinstrumente (Mikroinstrumente) ein, um den Schaden bzw. die Verletzung im Gelenk unter Sicht zu beheben bzw. zu lindern.

Der Vorteil der arthroskopischen Operation liegt darin, dass das Gelenk mit nur sehr kleinen Schnitten eröffnet wird. Die Gelenkkapsel und die umgebenden Weichteilstrukturen werden somit geschont. Es besteht ein geringes Infektionsrisiko und ein geringes Risiko von Gefäß- und Nervenverletzungen im Gegensatz zu einer früher durchgeführten Arthrotomie (Eröffnung des Gelenkes). Dieses hat unter anderem für die Rehabilitation nach einer Operation, aber auch für das kosmetische Ergebnis große Vorteile.

Allgemeine Aspekte der arthroskopischen Chirurgie am Kniegelenk

Voraussetzung für eine erfolgreiche arthroskopische Operation ist eine vollständig gesicherte Diagnostik im Vorfeld und gezielte Indikationsstellung. Dieses setzt eine ausführliche klinische Untersuchung sowie eine bildgebende Diagnostik (Röntgen- und MRT) voraus. Ein Großteil der Erkrankungen des Kniegelenkes können aufgrund der Patientengeschichte (Anamnese) und der klinischen Untersuchung sicher diagnostiziert werden.

Die arthroskopische Operation wird in Vollnarkose oder durch eine „Rückenmarknarkose“, auch Spinalanästhesie genannt, durchgeführt. Im Operationssaal wird der Patient auf dem Operationstisch liegend gelagert. Durch eine Blutleerenmanschette am Oberschenkel wird für den Zeitraum der Operation die Durchblutung des Beines unterbrochen, um bei der Arthroskopie bessere Sichtverhältnisse zu erreichen. Das Arthroskop (Optik) wird über einen kleinen Schnitt an der vorderen/äußeren Seite des Kniegelenkes eingeführt (anterolateraler Zugang). Die Arbeitsinstrumente (Mikroinstrumente) werden über einen zusätzlichen Schnitt an der vorderen, inneren Seite des Gelenkes eingesetzt (anteromedialer Zugang) oder im Wechsel. In speziellen seltenen Fällen werden weitere Zugänge nötig.

Die Arthroskopie als moderne Operationstechnik setzt eine spezielle Ausbildung und reichlich Erfahrung des Operateurs voraus. Dr. Rosenthal führt jährlich ca. 2000 arthroskopische Operationen ambulant und stationär durch. Er zählt zu den erfahrensten und besten Arthroskopeuren Deutschlands und über die Grenzen hinaus. Er ist 2006 und 2010 in der FOCUS – Ärzteliste der Top-Mediziner als Kniespezialist gelistet und verfügt über eine Erfahrung aus über 40.000 selbst durchgeführten Operationen.