Gemeinschaftspraxis Dr. med. A. Rosenthal, Dr. med. B. Schubert
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Meniskus

Innen- und Außenmeniskus
Knie
Die beiden Menisken, Innen- und Außenmeniskus, als im Querschnitt dreieckige Scheiben, haben die Form eines zur Gelenkinnenseite offenen "C".

Feingeweblich bestehen Menisken aus Faserknorpel mit einem bindegewebigen Kern. Nur in der Randzone zur Gelenkwand hin sind ernährende Blutgefäße nachweisbar. Dieser randständige Bereich des Meniskus wird als "Red-Zone" bezeichnet. Die mittlere Zone sowie die Meniskusspitze sind geringer bis gar nicht durchblutet und haben somit deutlich schlechtere Heilungschancen, was für meniskuserhaltende Operationen von großer Bedeutung ist.

Die Aufgaben eines Meniskus sind äußerst vielfältig. Die Hauptfunktion liegt als Puffer in einer Gewichtsverteilung von Kleinflächen auf größere Belastungszonen und somit in einer Stoß- und Druckverteilung. Weitere Funktionen sind in der Dämpfung von Stößen, der Erleichterung und Bremsung von Rotationsbewegungen, der zusätzlich stabilisierenden Funktion und im Schutz des Gelenkknorpels und somit der Gelenkflächen zu sehen.

Bei Kraftübertragung führen die Menisken somit zu einer Streßverteilung von 30 bis 70% der Gesamtlast.

Nervenfasern enthält ein Meniskus nicht. Meniskusdegeneration oder ein Meniskusriss führen daher zunächst nicht zwangsläufig zu Schmerzen. Erst zusätzliche Symptome wie Blockierungen und Gelenkreizungen machen einen Meniskusschaden symptomatisch.