Gemeinschaftspraxis Dr. med. A. Rosenthal, Dr. med. B. Schubert
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Meniskusschaden

IMeniskusriss
Meniskusriss
Durch eine Sport- oder Unfallverletzung oder auch im normalen Alterungsprozess eines vorgeschädigten oder degenerativ veränderten Meniskusgewebes kommt es häufig und insbesondere bei zusätzlichen Rotationskräften zu einem frischen oder zeitlich fortschreitenden Riss.

Ein symptomatischer bzw. eingerissener Meniskus führt zu einer unebenen Gleitfläche zwischen Ober- und Unterschenkel, vergleichbar mit Sand im Getriebe. Bei größeren Rissbildungen mit unstabilen Meniskusfragmenten mit Einklemmungssymptomatik und daraus resultierenden Belastungsspitzen können entsprechende Funktionsstörungen, Beschwerden und fast zwangsläufig durch Beschädigung des Gelenkknorpels fortschreitende arthrotische Veränderungen die Folge sein.

Ein frischer Riss hat, abhängig von der Rissform und Risslokalisation, eine gute bis sehr gute Heilungschance im Rahmen einer operativen Versorgung durch z.B. Meniskusnaht oder Meniskusrefixation.

Degenerative Rissformen mit vielfältigen Rissbildungen des vorgeschädigten Meniskusgewebes können im Rahmen einer operativen Therapie häufig nur durch Teilentfernung behandelt werden (Meniskusresektion). Die Entfernung von geschädigten Meniskusanteilen sollte im Rahmen der arthroskopischen Operation heutzutage natürlich so sparsam wie möglich erfolgen, um möglichst viel funktionstüchtiges Gewebe des Meniskus zu erhalten. Auch dies ist mittlerweile ohne Funktionsverlust und Beeinträchtigung der Belastbarkeit möglich.

Ein symptomatischer und diagnostisch gesicherter Meniskusschaden sollte im Rahmen einer arthroskopischen Operation behandelt werden.

Ziel jeglicher operativer Maßnahme ist möglichst die Wiederherstellung des Meniskus, das Erreichen von Schmerzfreiheit und Belastungsfähigkeit, die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Kniefunktionalität.

Neben der Erzielung von Schmerzfreiheit und Belastungsfähigkeit ist die Verhinderung von fortschreitenden, degenerativen bzw. arthrotischen Veränderungen von allergrößter Bedeutung.

Nicht jede Kniegelenkarthose beruht ursächlich auf Meniskusschäden. Ein symptomatischer Meniskusschaden ist aber zwangsläufig als Ausgangspunkt einer arthrotischen Entwicklung zu sehen.